Michelle du bist…. zu “offen”?!

Wir haben ja aus den USA schon einiges gehört, aber die neuste Diskussion über den Look (das Aussehen) der 1. schwarz-afrikanischen (und vor allem attraktiven, oder nicht?) First Lady, setzt dem Fass doch die Krone auf (und das bei all den anderen Brennpunkten in der US-Gesellschaft, voran die Wirtschaftskrise). Zu viel „Armfreiheit“ oder nicht? Sieht man nicht ein wenig zu viel der oberen lateralen Extremitäten? Ein Thema welches das Land der unbegrenzten Möglichkeiten anscheinend (laut den Medien) in Zwei Teile gespalten hat. Ich denke mal es gab auch schon vorher (Kennedy?) gut aussehende Fist Ladies die nicht vorhatten, nur weil sie jünger und weltoffener waren als ihre Vorgängerinnen im Wieén Haus, in einem Schwesterkostüm (und womöglich in Abstineny?) zu enden. Die Zeiten ändern sich. Wieso soll sich eine attraktive und selbst bewußte Frau wie Michelle Obama nicht gemäß ihrem persönlichen Stil kleiden können? Wieso kommt gerade hier der prüde Ami rüber (nicht alle, aber einige) der sich sonst um das Eine und Anderen einen feuchten Kericht kümmert? Vielleicht weil man in den Tiefen des wirtschaftlichen „Freien Falls“ versucht sich ab zu lenken (Gossip, oder wieder einmal eine Republikaner-Attacke?)? Weil sie es ist – stimmt ja sie ist eine FARBIGE! – die 1. Nicht-Weiße Ehefrau eines erstem schwarzen (ääh…farbigen) US-Präsidenten? Michelle Obama wird in Zukunft mit Adleraugen beobachtet. Sie sollte als Vorbild für viele Frauen (nicht nur Farbige) in den USA stehen aber ihre rapräsentative Aufgabe dabei nicht vernachlässigen. Was hier zählen sind alleine symbolische Fakten. Michelle Obama im Vogue Magazin, OK! Aber dann sollte die Hälfte der Gage gespendet werden. Sie könnte sich wie viele andere Vorgänger-First-Ladies im Charity (Hilfsorganisationen) Bereich engagieren und vor allem ein Zeichen setzten das ihr Ruhm und Gagen nicht alles im Leben sind. Eben den Bedürftigen helfen, Hilfs-organisationen unterstützen (nicht nur in den USA sondern überall auf dem Globus) und als Signal den Leuten zeigen das es auch andere Werte außer jene ökonomischer Art gibt (Ist sie nicht Mutter von Zwei Kindern?). Das wäre ihre Chance. Bleibt abzuwarten was sie daraus macht. Author: mysay@inbox.com

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A Letter to / Ein Brief an: Bangkok Post

— ENGLISH —

Dear Editor,

as a friend to Thailand I cannot do more than admire your country. You got safe from colonialism the centuries ago, as afflicted to India and your Neighbors. I recently visited your country and I know that dealing with high level “bugs” and corruption is a hard thing to do. Neither Democracy put the thing right in place as requested by the folks. I think the sole medicine to bring ease might be a co-existence of Monarchy and Democracy like they have in Great Britain.

I visited your History Museum and I am convinced that persistent freedom can only be achieved if getting together Monarchy and Democracy supporters.

Another issue might be fight corruption and nepostism (the last reigns in Italy as well as I live in Italy since 2000).

To round off this letter, I am confident that the Thai people will choose the right way to do…

— DEUTSCH —

An den Redakteur,

als Freund Thailands kann ich nicht mehr machen als ihr Land zu bewundern. Ihr wurdet kein Opfer des Kolonialismus in den letzten Jahrhunderten so wie es Indien und anderen Nachbarstaaten ergangen ist. Ich bin kürzlich in Thailand gewesen und ich weiß das es hart ist mit hochrangigen Geschäftemachern und Korruption umzugehen. Nicht einmal Demokratie ist in der Lage die Sache in der Hinsicht zu lösen wie das Volk es sich wünscht. Ich glaube das die einzige Medizin um diese Situation zu meistern eine Koexistenz von Demokratie und Monarchie wäre wie sie in Großbritannien angewandt wird.

Ich habe eurer Geschichtsmuseum besucht und bin der Überzeugung das langfristige Stabilität nur dann Erfolg haben wird wenn das Zusammenspiel zwischen Monarchie und Demokratie Anhängern funktioniert.

Eine andere Sache sind Korruption und Vetternwirtschaft (letzteres regiert auch in Italien wo ich seit 2000 lebe).

Um die Sache zu Ende zu bringen; ich vertraue den Thailändischen Bürgern dass sie den richtigen Weg wählen.

Amerikaner, oder nicht, das ist hier die Frage!

(American or not, that’s the Question!)

White House - Washington D.C.Wir nähern uns derzeit dem Ende der “Wander-Propaganda“ quer durch die Vereinigten Staaten für die Nominierung zum Präsidentschatfs-Kandidaten. Während bei den Republikanern schon alles seit langem fest steht gibt es im Demokratischen Lager ein Rennen bis auf den letzten Zentimeter. Ob dieses interne Duell die Demokraten intern zermürben würde, darüber kann man nur spekulieren. Fakt ist, das diese US-Präsidentschafts-Kampagne eine der spannendsten der letzten Jahrzehnte ist.

Seit dem Amtsantritt zur 1.Legislatur von George W. Bush bis Heute sind wir Zeitzeuge eines großen weltweiten Umbruchs geworden. Von den Ereignissen des 11. September, über das erneute sich Verhärten der Fronten im Mittleren Osten, bis hin zum Sturz der Taliban und Saddam Husseins Regime im Irak.

Als am 11. September 2001 Zwei von arabischen Terroristen kontrollierte Linienmaschinen von US Fluggesellschaften in die beiden Türme des World Trade Centers einschlugen fühlte die ganze Welt mit den Amerikanern. Für eine Weile gab es eine starke Kohäsion Amerika-Westliche Welt. Diese Wunde, durch Terroristen Radikal-Islamischer Weltanschauung verursacht, stempelte in die Köpfe der Bush Regierung einen wasserfesten Schriftzug „Kampf dem Terror“ mit verheerenden Nebenwirkungen, sowohl für die USA selber als auch für ihre Verbündeten. Die USA sahen sich durch den Anschlag auf eigenem Boden in der Prestige-Stadt New York so verletzt dass es von da an nur noch darum ging den Islam-Terror endgültig auszumerzen. Innerhalb der westlichen Allianzen und Bündnisse (UNO, NATO, EU,usw.) kam es zum offenen Konflikt ob man diese Art von „Ausrottung“ des Islam-Terrorismus mitmachen oder lieber auf diplomatische Mittel setzen sollte.

Durch den Streit innerhalb der westlichen Gemeinschaft und aufgrund eines „reellen“ fehlenden Gegengewichts in Sachen Grossmacht – wie zu Zeiten des Krieges die damalige Sowjetunion – sahen sich die USA darin bestärkt die Angelegenheit selber zu entscheiden und nahmen Frontalkurs; Sprich, alles aufs Schlachtfeld werfen um den arabischen Terrorismus zu vernichten, vom Militär bis Geheimdienste.

Dabei wurde die gesamte Medienaufmerksamkeit auf den „bösen Araber“ gelenkt. Von Washington beeinflusste Medien zeichneten ein düsteres Bild dieses „Terroristen“ um die Bösartigkeit zu verstärken. Das verbreitete in den Vereinigten Staaten ein Gefühl von Angst, Unsicherheit und auch den Aufschrei nach Vergeltung. Dadurch wurde auch das Misstrauen gegenüber US-Muslimen genährt. Durch diese Art von Propaganda wurden die US Bürger auf die „War On Terror“ Schiene gelenkt. Massive Einschnitte ins Privatleben (Privacy), totale Überwachung, überproportionale Ausgaben für den Verteidigungshaushalt; all das wurde von den durch die gelenkten Medien gut informierten Bürger des „Staates der Freiheit“ klanglos hingenommen.

Washington brauchte aber noch mehr. Es ging in erster Linie um den Terrorismus. Aber welch ein Zufall. Taliban und Co.! Also Afghanistan und IRAK(!). Der Terroranschlag in New York gab den USA eine einmalige Chance sich im Mittleren Osten als Führungsmacht zu etablieren. Afghanistan war nur eine Art „Vormission“. Eigentlich ging es mehr um Öl und den Iran. In diese Überlegungen wurde zweifelsfrei auch die Krise im Mittleren Osten mit einbezogen. Das Ergebnis dieses „Feldversuchs“ erleben wir noch Heute und es ist kein Ende in Sicht auch wenn sich Anzeichen einer Besserung im Irak ankündigen (laut US-Medien).

Während der Afghanistan Intervention, von einem großen Teil der Internationalen Gemeinschaft mitgetragen oder geduldet, konnte man beim „Alleingang“ der USA in Sachen Irak endgültig die „Strategie“ erkennen. Die UNO wurde ebenso übergangen wie die anderen westlichen Staaten. Es ging nur noch um eine Frage: „Amerikaner oder nicht!“ – und dies war mehr ein Anschreien als eine Frage. Hast du mitgezogen und Ressourcen (Geld und Soldaten) bereit gestellt warst gut angesehen. Durch diese Hilfe wollten sich einige Länder einen Pluspunkt im Weissen Haus verschaffen.

Seit jenem Tagen hat sich vieles geändert. Die USA, einst als Land der Freiheit und der Demokratie angepriesen, haben in dem letzten 8 Jahren so dermaßen gelitten das von den einstigen Aushängeschildern wie Menschenrechte, Internationales Recht, Demokratie und Freiheit nicht mehr viel übrig ist. Der Weltpolizist ist selbst zum Täter geworden (Anzeichen dafür gab es schon vorher). Er agiert auf der Weltbühne entgegen seine eigenen Prinzipien

Sämtliche Westlichen Staaten wären Heute keine Demokratien wären die USA nach dem 2. Weltkrieg nicht so hilfsbereit gewesen. Sie zogen uns mit dem Marshall-Plan wie ihr eigenes Kind auf. Ein Kind das mit der Zeit erwachsen wird, in einer Demokratie aufwächst. Es gibt Rechte und Pflichten, Moral und Gesetz, die respektiert werden müssen will man in einer freien Gesellschaft friedlich zusammen leben.

Am Ende kommt es immer wie es kommen muss: Der Arzt sagt zum Patienten er solle ja nie das Rauchen anfangen, es mache krank und raucht selbst 2 Schachteln am Tag. Im übertragenen Sinne haben wir in den letzten Jahren ein wenig unseres Glaubens in Washington verloren. Wir haben mit ansehen müssen wie unser großer Vater die USA seine eigenen Regeln bricht um seine Ziele zu erreichen (Guantanamò, Unilaterale Entscheidungen, usw).

Die George W. Bush Ära wird noch lange ihre Schatten in die Zukunft werfen. Nun liegt es an uns und dem neuen (hoffentlich mehr konstruktiven als destruktiven) Präsidenten der USA das Chaos der vergangenen Jahre wieder zu entschärfen. Fehltritte sind getan worden, aber den „Hausputz“ nun alleine den USA zu überlassen halte ich für eine „Kurzschluß-Entscheidung“. Europa tat Zwei große Fehltritte im 20. Jahrhundert die folglich mit Weltkriegen endeten. Nur so können wir uns und auch unseren „Vater“ USA vor noch mehr Schaden bewahren. Desweiten haben die Aktionen gegen den Terrorismus kaum Vorteile gebracht, ausgenommen für die USA selber, die Welt ist heute unsicherer denn je. Das Gleichgewicht der geo-politischen Kräfte schwankt dermaßen das man Angst haben muss die Erde kippt um. Jüngste Ereignisse zeigen das die Westliche Welt immer noch zu sehr mit den USA identifiziert wird. Daraus ergeben sich leider auch negative Folgen wie zum Beispiel die Angst vor einer „Kolonialisierung mittels Hilfslieferungen“, wie der Fall der Wirbelsturm Nagris in Burma zeigt.

Nun kann sich jeder selber Fragen ob er mehr Amerikaner ist oder nicht.

Andy
mysay@inbox.com
http://mysay.newsvine.com


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